Ziemlich lange habe ich mit dem Gedanken gespielt, ob ich das Thema so groß auf meinen Social-Media-Kanälen breittreten möchte. Denn eines ist sicher: es ist ein heiß diskutiertes Thema, bei dem schnell der kleinste Fehler kritisiert wird.

 

Aber von Anfang an: Vielleicht habt ihr es über Instagram schon mitbekommen. Ich starte eine neue Kreativ-Reihe zum Thema „Nachhaltigkeit“. Es ist ein riesiges Thema, dass mMn an niemandem vorbeigehen darf. Denn es betrifft uns alle – unsere Zukunft, unsere Kinder und alle Lebewesen dieser Welt. Eines möchte ich noch vorweg nehmen: ich bin bei weitem kein Experte – aber dieses Thema beschäftigt mich jetzt seit ein paar Monaten und lässt mich nicht mehr los. Ich bin gerade dabei, viele Dinge umzustellen und möchte euch an dem Prozess teilhaben lassen.

 

Mein Interesse zu diesem Thema kam schleichend. Es waren Dokumentationen, die mich erschrocken haben; Instagrammer/Innen die sich intensiv diesem Thema widmen; und Youtuber die Nachhaltigkeit in ihren Videos aufgreifen. Im Anschluss werde ich euch ein paar Videos und Kanäle verlinken, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. 

 

Meine ersten Schritte

Wenn dich das Thema Nachhaltigkeit einmal eingenommen hat, so kommst du bei dem Plastikkonsum nicht vorbei. Mein erster Schritt war, Plastik zu vermeiden. Das klingt erstmal ziemlich banal und einfach oder? Mich hat das Ganze erschüttert – denn im Supermarkt ist beinahe alles in Plastik eingepackt: die Gurke, der Reis, das Fleisch, der Salat, das Joghurt, der Käse, … Und das sind ausnahmslos alle Lebensmittel: ob Bio oder nicht – das macht definitiv keinen Unterschied!

Bei meinen Einkäufen lasse ich konsequent die Plastikverpackungen stehen und greife zu den Produkten ohne Plastik. Reis gibt es beispielsweise auch in Papierverpackungen – zwar nicht ganz nachhaltig, doch in meinen Augen besser als das viele Plastik. Gemüse kaufe ich nur noch bei einem regionalen Bio-Bauern. Schaut euch mal in eurer Umgebung um: es gibt mit Sicherheit auch einen Anbieter in eurer Nähe.

Unseren Fleischkonsum haben wir um einiges reduziert. Früher gab es Schinken, Fleisch,… alles aus dem Supermarkt. Jetzt wird in der Fleischerei um die Ecke gekauft – und zwar mit dem eigenen „Gschirrl“ (Glasbox).

Beide Punkte reduzieren nicht nur Plastik – sie unterstützen auch regionale Bauern in euerer Nähe – es gibt keine langen Anfahrtswege, kein Import, … Ihr seht: da wurden doch schon ein paar Fliegen mit einer Klappe geschlagen 😉

 

 

Perfektionismus

Gerade auf Social-Media Kanälen kommt es oft vor, dass andere schnell angegriffen werden. Vor allem bei so wichtigen Themen wie Nachhaltigkeit. Aber ganz ehrlich: wer von uns macht es perfekt? Warum andere angreifen, wenn sie sich dem Thema stellen, sie es aber noch nicht zu 100% umsetzen konnten. Und vor allem: was sind 100%? Wann sind wir wirklich „perfekt“ in dem, was wir tun?

Sich Gedanken um unsere Umwelt zu machen, Müll reduzieren, Fleischkonsum einschränken, weniger Auto fahren,… sind allesamt gute Schritte in die richtige Richtung. Und ich denke, darauf kommt es an! Sich seinen Baustellen bewusst zu werden und etwas dagegen zu tun. Schon kleine Schritte sind besser als keine Schritte.

Empfehlungen

Instagram-Kanäle:

dariadaria

louisadellert

myustainableme

Youtube Videos und Kanäle

Video von Ella the Bee – Wo soll man anfangen?

Talisa Minoush

7 Tage ohne Müll – Lisa Sophie Laurent

Blogs:

Papermynta

heylilahey

Stellamina

Mehr als Grünzeug

 

Läden:

Books4Life Wien

Schmeckerei – Unverpacktladen WN

 

Wenn ihr noch weitere Empfehlungen habt, schreibt mir doch gerne in den Kommentaren! Ich erweitere die Liste gerne 🙂

 

In diesem Sinne:

Creative4Future <3